Kleine Kügelchen sollen helfen?

 

“Wenn ein Chemiker eine homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol.
Wenn er eine Diskette untersucht, findet er nur Eisenoxid und Vinyl.
Beide können jedoch jede Menge Informationen bergen!”

 

(Zitat von Dr. Peter Fisher; Forschungsleiter am Royal London Homeopathic Hospital)

Hahnemann
Kurze Information zur Entstehung der Homöopathie:

Der Arzt Samuel Hahnemann galt in seiner Zeit als ein führender Wissenschaftler und Arzt, der nach neuen Behandlungsmethoden für die damaligen Erkrankungen suchte.
Im Jahr 1790 entdeckte er das „Ähnlichkeitsprinzip“ bei einem Selbstversuch mit Chinarinde.
In diesem Versuch entwickelte er nach Einnahme der Chinarinde alle Symptome der Malaria, ohne an dieser erkrankt zu sein oder den Erreger in sich zu tragen.
Nach Absetzen der Chinarinde verschwanden die Symptome der Malaria wieder.
Dieser Versuch und seine weiteren Studien entwickelten die Behandlungsmethode der Homöopathie.

Sein Fazit aus seinen Studien war: „Das, was am Gesunden zu Symptomen oder Krankheit führt, ist für den Kranken das Heilmittel“.

Wie wirken die homöopathischen Mittel?

Auch heute noch stellt sich die Frage nach der Wirkung der kleinen Kügelchen.
Kann eine Methode wirken, die nur mit „einer Information“ versucht, Menschen bei ihren Beschwerden zu helfen?

Zum Verständnis der Wirkungsweise kann man sich mit dem Bild eines „Speicherchips“, wie er z.B. im Handy genutzt wird, behelfen.
Auf diesem Chip sind zig Daten – z.B. Bilder gespeichert – also als Informationen auf dem Chip hinterlegt.
Es sind “nur”  Informationen vorhanden und nicht real hinterlegte Papierbilder.
Bei einem Aufruf dieser Daten wird die Information auf dem Handy sichtbar – aber immer noch existiert kein reales Bild im Sinne einer Papierfotografie.

 

Was ist das „Ähnlichkeitsprinzip“?

Einfach erklärt: Kaffee löst bei übermäßigem Konsum Unruhe und Nervosität aus.
Wer unter innerer Unruhe und nervös bedingten Schlafstörungen leidet, könnte nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ daher das homöopathisch dosierte Mittel “Coffea” (Kaffee) einnehmen.

 

Was kann man homöopathisch behandeln?

Mit einer homöopathischen Behandlung kann Ihre gesamte Konstitution gestärkt werden.
Weil die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Patienten anregen kann, werden mit ihr akute und chronische Beschwerden behandelt.
Dafür werden homöopathische Einzelmittel und Komplexmittel eingesetzt.

 

Schwere Krankheitszustände wie Schlaganfall, Diabetes mellitus und Herzinfarkt oder unheilbare Krankheiten werden nicht mit homöopathischen Mitteln behandelt. Im besten Fall kann bei solchen Erkrankungen die Homöopathie ergänzend eingesetzt werden, um Begleiterscheinungen der eigentlichen Erkrankung zu lindern.

 

Wie wird homöopathisch behandelt?

In der Homöopathie geht es um “Sie als Mensch” und nicht allein nur um Ihre Krankheitssymptome.
Deswegen ist Ihre Lebensgeschichte und die Umstände die evtl zur Krankheit führten, genauso wichtig, wie Ihre Wahrnehmung und Beschreibung der Beschwerden.

Die erste Behandlung beginnt mit einem umfassenden Erstgespräch (Erstanamnese) bei dem viele Fragen zu beantworten sind – zu Ihrer Biografie, zu den bisherigen Erkrankungen, zu Vorlieben und Abneigungen z.B beim Essen, beim Wetter – Ihre Hobbys, Ihre Stimmungen …

Alle Beschwerden werden genau hinterfragt  „wo und wie“ oder „wann“ sie auftreten, was sie „bessert oder verschlimmert“ ….

Anschließend wird aus den vielen homöopathischen Arzneimitteln das Mittel herausgesucht, welches zu Ihnen und zu Ihrer Problemstellung passen könnte.

Folgetermine:

Zwei Wochen nach der ersten Einnahme des homöopathischen Arzneimittels bitte ich Sie um einen (kostenlosen) telefonischen Zwischenbericht.

Ein Folgetermin findet etwa 8 Wochen nach dem Erstgespräch statt, um den Verlauf zu besprechen und ggf. die Arzneimittelgabe anzupassen. Dieser Folgetermin dauert in der Regel eine Stunde.

Bei gutem Verlauf verlängern sich die Terminabstände, meist sind dann nur 2 bis 3 Folgetermine im Jahr notwendig.


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Kostenerstattung durch Krankenkassen:

Patienten mit einer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung oder mit Anspruch auf Beihilfe bekommen die Kosten für eine homöopathische Behandlung beim Heilpraktiker meistens teilweise erstattet.
Die Höhe der Erstattung ist je nach Versicherungsgesellschaft und gewähltem Tarif unterschiedlich, bitte fragen Sie hierzu bei Ihrer Versicherung nach.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Behandlung beim Heilpraktiker nicht.

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