„Verschreiben Sie mir doch bitte etwas Pflanzliches!“

 

 
 

Ein Wunsch der häufig bei Erkrankungen geäußert wird. Der Volksmund sagt auch:  “ Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“….
Woher kommt diese Erkenntnis?

Die Verwendung von Heilpflanzen ist so alt wie die Menschheit selbst. Sie entstand aufgrund der menschlichen Erfahrung mit Pflanzen. Über die Jahrtausende hinweg wurden diese Erfahrungen mündlich und schriftlich überliefert. Im 20. Jahrhundert stellte der  Arzt Dr. Rudolf Fritz Weiß dieses Erfahrungswissen auf eine wissenschaftliche Basis und gründete den ersten Lehrstuhl für Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) in Deutschland.

Die Behandlungsweise:
In der Pflanzenheilkunde werden Heilpflanzen nach therapeutischen Gesichtspunkten bei akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt.
Besonders positiv ist eine langfristige pflanzenheilkundliche Behandlung zur Stärkung Ihrer Konstitution und der Vorbeugung von Krankheiten.
Dabei wird auch das „Entschlacken und Reinigen des Gewebes“ durch Heilpflanzen gefördert.

Heilpflanzen werden für die körperlichen Hauptbeschwerden eingesetzt. Aber die Auswahl der passenden Heilpflanzen berücksichtigt auch den ganzen Menschen.
Deshalb findet hier beim ersten Termin eine Erstanamnese statt, damit ich Ihre Konstitution und einen Gesamteindruck von Ihnen und Ihren Beschwerden erhalte.

Mit der Pflanzenheilkunde möchte ich die geschwächten Bereiche des Körpers stärken und damit die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren. Je nach Ihrem Beschwerdebild kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.

In der therapeutischen Pflanzenheilkunde werden hauptsächlich Heiltees verordnet, welche über einige Wochen kurmäßig und meistens dreimal täglich getrunken werden. Aber auch Fertigpräpparate oder Tinkturen kommen zu Einsatz, z.B. wenn Sie für eine Teekur nicht die zeitliche Kapazität haben.

Die Phytotherapie ist vom Gesetzgeber im Arzneimittelgesetz als besonderes Therapieverfahren anerkannt.
Phytotherapeutika sind in aller Regel zugelassene Arzneimittel mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung und Wirksamkeit.
Für die Zulassung von pflanzlichen Arzneimitteln gelten die rechtlichen Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes.
Hauptkriterien für die Zulassung sind gesicherte Daten aus wissenschaftlichen Studien für die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit der Pflanzen.

 

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Bitte beachten Sie:
Eigenmächtig zusammengestellte Kräuterkombinationen und das Konsumieren von Kräutertees über etliche Wochen und in großen Mengen können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen auslösen, die ein Laie nicht überblicken kann. Eine gute Heilpflanzenausbildung dauert in der Regel mehrere Jahre! Dies kann ein Kräuterbuch niemals leisten!

Die Qualität der Heilkräuter:
Heilkräuter aus der Apotheke müssen dem Arzneimittelbuch entsprechen und werden auf ihre Wirksamkeit und auf Umweltgifte überprüft, der Bestand wird nicht lange gelagert.
Kräuter aus dem Supermarkt gelten als Lebensmittel und nicht als Arzneimittel und unterliegen nicht der Prüfung oder Lagerbeschränkung!